September

Oktober

ILMAC, Lausanne

Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie
7. und 8. Oktober
www.ilmac.ch

BI-MU, Mailand

Fachmesse für Metallverarbeitungsmaschinen, Robotik, Automation und Technologien
14. bis 17. Oktober
www.bimu.it

In.Stand digital, Stuttgart

Messe für Instandhaltung und Services
21. und 22. Oktober
www.in-stand.de

November

Arbeitssicherheit Schweiz, Bern

Fachmesse für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
10. bis 12. November
www.arbeits-sicherheit-schweiz.ch

Composites Europe, Stuttgart

Europäische Fachmesse und Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen
10. bis 12. November
www.composites-europe.com

GrindTec, Augsburg

Internationale Fachmesse für Schleiftechnik
10. bis 13. November
www.grindtec.de

electronica virtual, München

Plattform für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik
10. bis 13. November
www.electronica.de

formnext virtuell, Frankfurt a.M.

Branchenplattform für Additive Fertigung und industriellen 3D-Druck
10. bis 13. November
www.messefrankfurt.com

Die Vorfräser-Ausführung des Kugelfräsers, der FRANKEN 2508L.

Standard-Fräser­programm für Hybrid Additive Manufacturing

RIWAG Präzisionswerkzeuge AG
Winkelbüel 4
CH-6043 Adligenswil

Telefon +41 (0)41 375 66 00
www.riwag-schweiz.ch
info@riwag-schweiz.ch

www.emuge-franken.com

Der Schaft-Radiusfräser 3060L ist speziell für die Bearbeitung von 2D-Hinterschnitten ausgelegt.

Das «Hybrid Additive Manufacturing» ist ein Verfahren, bei dem das selektive Laserschmelzen im Pulverbett mit dem subtrak­tiven 3-Achs-Hochgeschwindigkeitsfräsen in einer Maschine kombiniert wird. Dadurch werden einerseits deutlich höhere Genauigkeiten und Oberflächengüten erreicht, als es durch das konventionelle Laserschmelzen im Pulverbett möglich ist. Andererseits schafft die Nullpunkt-Definition durch maschinenintegrierte Spindelkoordinatensysteme die Möglichkeit, hochpräzise Referenz- und Spannflächen für die nachgelagerte Prozesskette zu erzeugen. Daraus resultieren insbesondere für den Werkzeug- und Formenbau, Rapid Prototyping oder Kleinserienfertigung eine Minimierung der nachgeordneten Prozesskette sowie völlig neue Gestaltungsspielräume bezüglich Design, Strukturen oder Materialeigenschaften.

Speziell für dieses Fertigungsverfahren
Das FRANKEN-Fräserprogramm «Hybrid Additive Manufacturing» wurde speziell für dieses Fertigungsverfahren entwickelt. Es umfasst Kugelfräser und Schaft-Radiusfräser aus dem Programm FRANKEN Expert, die in ihrer Halsausführung, dem Schneidenbereich und der Beschichtung auf die Anforderungen der hybriden additiven Fertigung ausgelegt sind. Der Vorfräser mit Kugelgeometrie zielt auf Schrupp- und Vorschlichtbearbeitungen, um ein bestimmtes Aufmass am additiv gefertigten Bauteil herzustellen. Die Bearbeitungsrichtung ist hier von oben (Z+) nach unten (Z-). Für die Schlichtbearbeitung in thermisch nicht mehr belasteten Schichten wird der Fertigfräser, ebenfalls mit einer Kugelgeome­trie, empfohlen. Der Schneidenbereich am Werkzeug wurde speziell so ausgelegt, dass eine ziehende Bearbeitung von unten (Z-) noch oben (Z+) möglich ist, um die thermisch nicht mehr belasteten Materialschichten fertig zu bearbeiten.

Für die Trockenbearbeitung einsetzbar
Für die 2D-Bearbeitung von Hinterschnitten am Bauteil ist der Schaft-Radiusfräser «Back Taper» vorgesehen. Seine Spezifikati­onen zielen auf Vorschlicht- und Schlichtanwendungen am additiv gefertigten Bauteil ab.
Die Kugelfräser sind in Schneidendurchmessern von 0,6 bis 3 mm, der Schaft-Radiusfräser von 3,5 bis 5 mm verfügbar. Alle Varianten sind für die Trockenbearbeitung einsetzbar. Da in der Maschinenkammer eine Schutzgasatmosphäre und höhere Temperaturen herrschen, ist eine Trockenbearbeitung auch zwingend erforderlich.
Ergänzend zum Expert-Fräserprogramm werden für die Bearbeitung von additiv gefertigten Bauteilen die Hartmetall-Fräser der Produktlinie FRANKEN Micro und die «Enorm» Schaftfräser der Produktlinie FRANKEN Top-Cut empfohlen.