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Fachmesse für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung am Bodensee
10. und 11. März
www.allaboutautomation.de
Bilder: Fronius International GmbH
Beim Lichtbogenschweissen ist die optimale Dosierung des Schutzgases wichtig – ein Zuviel oder Zuwenig beeinträchtigt die Qualität des Ergebnisses. Darüber hinaus ist Schutzgas eine wertvolle Ressource. Nicht nur, weil es Kosten verursacht, sondern auch, weil die Erzeugung energieintensiv ist.
Im Hinblick auf seinen CO2-Fussabdruck, sollte es so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Der intelligente Gasregler von Fronius optimiert den Verbrauch bei gleichbleibend hoher Schweissqualität und hilft, in der Produktion bis zu 40 Prozent Gas einzusparen.
Egal ob Argon, Helium oder Mischgase – sie sind essenziell für einen stabilen Lichtbogen und perfekte Schweissergebnisse. Zu wenig Gas bietet keinen ausreichenden Schutz, sodass die Umgebungsluft zur Schweissstelle durchdringt. Die Folgen sind Oxidation und Porosität der Schweissnähte, vermehrte Spritzerbildung sowie ein instabiler Lichtbogen. Zu viel Schutzgas ist wiederum Ressourcenverschwendung und führt ebenfalls zu Problemen. Übermässiger Gasfluss bewirkt Verwirbelungen, die den Gasschutz beeinträchtigen und ebenfalls zu Luftbeimischungen führen. Die negativen Effekte sind hier ähnlich wie bei zu wenig Gaszufuhr. Wie bringt man also Qualität, Kosten und Ressourceneffizienz unter einen Hut?
Gaskosten senken = Ressourcen sparen
Eine kontrollierte Gaseinstellung für den jeweiligen Schweissprozess, Werkstoff oder die Schweissposition sichert die Nahtqualität und spart Kosten. «Unser intelligenter Gasregler sorgt nicht nur dafür, dass der Lichtbogen und das Schmelzbad perfekt geschützt werden, er ermöglicht auch, den Gasverbrauch in zweifacher Hinsicht deutlich zu senken», erklärt Philipp Schlor, Strategic Product Manager bei Fronius International. «Zum einen eliminiert er den sogenannten ‹Blow Out› bei jedem einzelnen Schweissstart. Zum anderen ermöglicht er es, die Schutzgasmenge leistungsabhängig zu regeln oder sie für jeden individuellen Schweissjob exakt vorzudefinieren. Unsere Erfahrungen zeigen Gaseinsparungen von bis zu 40 Prozent in den Betrieben. Bei manchen ist es sogar deutlich mehr, wenn beispielsweise viele kurze Nähte gesetzt werden. Darüber hinaus verringert die Ressourceneinsparung den CO2-Fussabdruck des Unternehmens und der gefertigten Bauteile. Ein Punkt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht.»
Perfekte Schutzgasglocke bei jedem Schweissstart
Jeder Schweissstart – ob zum Heften oder für beliebig lange Nähte – beginnt damit, dass eine Schutzgasglocke vor der Zündung des Lichtbogens gebildet wird, die ihn vor der atmosphärischen Luft schützt. Beim Schweissstart wird die eingestellte Durchflussmenge, die zum Schweissen zur Verfügung stehen soll, jedoch kurzzeitig überschritten. Der intelligente Fronius Gasregler glättet diesen «Blow Out» und stellt sicher, dass kein Gas verschwendet wird.
Der Vergleich eines herkömmlichen Gas-Magnetventils zum intelligenten Gasregler verdeutlicht den Unterschied. Wird beispielsweise ein Gasfluss von 18 l/min benötigt, dann baut der Fronius Gasregler diesen unmittelbar auf und hält ihn konstant. Mit einem Gas-Magnetventil hingegen steigt der Gasfluss für kurze Zeit bis zu 55 l/min an und regelt sich dann erst auf die eingestellte, tatsächlich benötigte Menge herunter.
Der Unterschied im Verbrauch zeigt sich bei jedem Schweissstart – je mehr und je kürzer die Nähte, desto höher die Einsparungen in der Produktion.
Optimale Gasregelung für jeden einzelnen Schweissjob
Übliche Gas-Magnetventile schalten den eingestellten Gasfluss nach dem Druckminderer ein und aus. So wird pro Bauteil die Durchflussmenge mit einem Wert für alle Schweissnähte festgelegt. In der Praxis bedeutet dies, dass für das ganze Bauteil pauschal jener Gasdurchfluss eingestellt wird, der dem Gasbedarf der Schweissnaht entspricht, die den höchsten Gasfluss benötigt. Werden für ein Bauteil beispielsweise 15 unterschiedliche Nähte geschweisst und eine davon ist in Zwangslage, dann definiert dieser Job den Minimum-Durchflusswert für alle anderen Nähte – auch wenn die restlichen 14 Schweissungen bereits mit weniger Gas das gewünschte Ergebnis erzielen würden. Um dieser Verschwendung entgegenzuwirken, regeln die Hightech-Schweisslösungen Fronius TPS/i und iWave ausgestattet mit dem intelligenten Gasregler den Gasfluss leistungsabhängig oder erlauben für jeden Job eine individuelle Dosierung.
Sofort von Gasersparnis profitieren
Alle Fronius TPS/i- und iWave-Schweisslösungen können auch nachträglich jederzeit mit einem intelligenten Fronius Gasregler erweitert werden. Die entsprechende Einbauoption kann mit wenigen Handgriffen nachgerüstet werden. Einem schutzgasoptimierten Produktionsbetrieb steht danach nichts mehr im Wege.
Wie viel Schutzgas-Einsparungspotenzial im jeweiligen Unternehmen besteht, ermitteln und zeigen die Fronius Expertinnen und Experten gerne. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung finden Sie hier!
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