Bestückung eines CT-Messgeräts per Roboter durch Aufnahme eines vor der Maschine bereitgestellten Werkstückträgers auf SWA40-Schnittstelle kurz vor dem Absetzen auf dem Gegenstück in der Messmaschine.

Automatisierte Qualitätssicherung

mp-tec AG

dk FIXIERSYSTEME präsentierte auf der diesjährigen Control die neue Schnellwechselschnittstelle SWA40 dem Fachpublikum.

OEE steigern und dadurch Kosten der Prüfprozesse senken ist bei der Produktentwicklung dieses gleichermassen manuell bedienbaren wie auch mittels Roboter automatisierbaren Maschine-Werkstückträger-Interface das primäre Ziel gewesen. Ebenfalls hoch priorisiert war die Vorgabe, für alle gängigen Messtechnologien eine einheitliche Schnittstelle zu generieren. Dritter Faktor war eine sehr geringe Anforderung an die einsetzbaren Roboter hinsichtlich Präzision und Greifer. Last not least sollte das System für die Teile-Träger aller Fixierprogramme von dk einsetzbar sein und somit eben «für die ganze Welt der Fixiersysteme».

Mannloser Betrieb
Vorab in aller Kürze die Zusammenfassung der generellen Bedeutung «mannloser Betrieb», welcher durch den Roboter-automatisierbaren Prüfprozess real wird:

  • Facharbeiter können für anspruchsvollere Aufgaben eingesetzt werden,
  • störungsfreie und sichere Prozesse,
  • höhere Nutzungsdauer der Maschine bis 3-Schicht-Betrieb beziehungsweise eben Betrieb ausserhalb der nominellen Arbeitszeit,
  • Steigerung des Durchsatzes
  • … und damit mehrere Faktoren zur Senkung der Gesamtkosten

Diese generellen Optimierungen und deren kostengünstige Realisierung hinsichtlich Investition und Folgekosten erklären sich besser, wenn man die spezifischen Vorgaben aus dem Lasten und Pflichtenheft betrachtet, deren wichtigste Themen wie folgt aussehen und mit der universellen Schnittstelle SWA40 erreicht worden sind:
Maximale Flexibilität bei der Adaption an alle gängigen Messmaschinen in allen gängigen Messtechnologien durch den universellen Basis-Befestigungssatz beziehungsweise eben das Unterteil der Schnellwechselschnittstelle. Dieses lässt durch die gewählten Dimensionen und die Materialität auf einfache Weise zusätzliche konstruktive Elemente für sehr spezifische Anforderungen zu.
Maximale Flexibilität bei der Adaption an alle Werkstückträger der vielen dk-Fixierprogramme für a) alle Messtechnologien und b) alle Teile-Geometrien durch den universellen Träger-Befestigungssatz beziehungsweise eben das Oberteil der Schnellwechselschnittstelle, die den «Türöffner» zur gesamten Welt der dk Fixiersysteme darstellt. Auch hier ist die Machart zusätzlich darauf ausgelegt, eine spezifische Anpassung bei ganz besonderen Anforderungen einfach zu realisieren.
Maximale Flexibilität bei der Eignung für alle Typen von Greifern durch Schaffung einer für Endeffektoren leicht zu greifenden immer gleichen Schnittstelle.
Maximale Eignung nicht nur für Hochleistungsroboter, sondern ganz besonders auch für weniger präzise arbeitende, einfache und damit sehr günstige Industrieroboter durch die sowohl sich selbst zentrierende als auch selbst ausrichtende Schnittstelle. Damit wird ein kostenoptimiertes Gesamtsystem erst möglich.
Minimierter Programmieraufwand dadurch, dass der Roboter nicht auf den jeweiligen Prüfling oder dessen spezifische Fixiervorrichtung programmiert wird, sondern auf die immer gleiche Schnittstelle. Dies bedeutet konkret, dass für das gesamte Teilespektrum und für jede Messtechnologie der gleiche einfache Greifer und die gleichen Greifer-Backen eingesetzt werden, welche unabhängig von Prüfling, Messtechnologie und Messmaschine immer dieselbe Greifbewegung machen.
Kein technischer Aufwand hinsichtlich Messmaschinen-Anbindung, Spannkraft und Programmierung für die Spannung des Träger-Oberteils auf dem maschinenseitig montierten Basis-Befestigungssatz durch den rein geometrisch generierten festen, prozesssicheren Halt. Die eindeutige und präzise Ausrichtung zum Zwecke einer Nullpunktspannung – inklusive Beladen und Entladen – reduzieren sich auf einfaches Absetzen und Anheben. System von Basis-Befestigungssatz, Träger-Befestigungssatz und der eigentlichen Fixiervorrichtung ist insgesamt einsetzbar für KMG, Optik, Multisensor, CT, Oberflächen- und Konturmessung und 3D Scanning. Diese Messmaschinen können durch SWA40 folglich perfekt in eine optimierte Prozesskette integriert werden.
Die Werkstückträger können dabei je nach Art und Grösse der Prüflinge Einzelfixierungen oder aber Mehrfachaufspannungen im Sinne zusätzlicher Effizienzsteigerung sein. Eignung nicht nur bei Neuanschaffung von Messmaschinen, sondern auch das perfekte Zubehör zum Nachrüsten bestehender Geräte.

Die ganze Welt der Fixiersysteme
Sehr eng folgte der Hersteller dk Fixiersysteme auch bei dieser Innovation dem Grundsatz des modularen Baukastens und dem Credo «die ganze Welt der Fixiersysteme». Schlussendlich hat der Anwender von dk-Produkten auch hier nicht die gegenseitig inkompatiblen Vorrichtungen verschiedener Lieferanten im Schrank, sondern die aufeinander abgestimmten Fixiersysteme nur eines Herstellers, der alle Messtechnologien bespielt. Ganz konkret am Beispiel des dk-Präzisions-Schraubstocks bedeutet dies, dass dieser nicht nur sekundenschnell werkzeuglos von einer KMG auf einen digitalen Messprojektor gewechselt, sondern in gleicher Weise auf ein Oberflächen- und Konturmessgerät sowie in einen Computertomographen montiert werden kann oder natürlich auf einem 3D-Scanning-Platz einen Prüfling hält. Jeder aufgezeigte Einsatzbereich dieses einen von über Tausend dk-Produkten lässt sich ab sofort mit der automatisierbaren Schnellwechselschnittstelle SWA40 auch per Roboter mannlos gestalten. 

https://youtube.com/shorts/CwRqiY4fs2Y?si=rEBoIUs43nM-hUGX

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April

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