Die E line ist ein kompakte Honmaschine, die gerade einmal 2,8 m2 Platz beansprucht.

Für maximale Präzision und Produktivität

KADIA Produktion GmbH + Co.

Die zweite Generation der E line markiert für Kadia einen konsequenten Schritt hin zu noch mehr Präzision, Produktivität und technologischer Leistungsdichte.

Knapp zehn Jahre nach dem Marktstart der ersten E line wurde die Maschine in nahezu allen Bereichen überarbeitet – vom Spindelkonzept über den Arbeitsraum bis hin zur Mess- und Steuerungstechnik. Das Ziel ist klar formuliert: Hight Performance Honen. Höchste Qualität. Maximale Produktivität. Dieser Anspruch definiert die gesamte Baureihe und beschreibt präzise, was die neue E line für Fertigungsbetriebe leistet: maximale Genauigkeit und höchste Wirtschaftlichkeit in einem ultrakompakten Maschinenkonzept.
«Die E line-Baureihe ist der kostengünstige Einstieg in das High Performance Honen», erklärt Henning Klein, Geschäftsführer der Kadia Produktion GmbH + Co. «Von der Prototypenfertigung über Kleinserien bis hin zur wirtschaftlichen Serienbearbeitung decken wir heute ein sehr breites Anwendungsspektrum ab.» Dazu zählt das Honen von Bohrungen ab etwa 1,5 mm in filigranen Kleinteilen ebenso wie Bearbeitungsaufgaben bis Ø 40 bis 50 mm, etwa bei Hydraulikkomponenten oder Präzisionsbauteilen im Fahrzeugbau.

Eine völlig neue Plattform
Herzstück der neuen Maschine ist die vollständig neu entwickelte LH2x-Honspindel, die die Erfahrungen aus mehr als 1000 verkauften LH-Spindeln in einer konstruktiv völlig neuen Plattform bündelt. Drei Direktantriebe für Oszillation, Rotation und Aufweitung sitzen in einem hochsteifen Monocoque-Gehäuse, das Vibrationen minimiert und hohe Dynamiken zuverlässig abfängt. Vier Patente unterstreichen den technologischen Anspruch. Gegenüber der bisherigen LH2 bietet die neue Spindelgeneration deutlich höhere Schnittgeschwindigkeiten, gesteigerte Zerspanleistungen, eine universellere Einsetzbarkeit und verbesserte Wartungsfreundlichkeit. Damit lassen sich grössere Materialmengen in kürzerer Zeit abtragen, Bearbeitungszeiten werden reduziert, Taktzeiten sinken – ohne Einbussen in der Prozessstabilität. Für Werkstücke mit anspruchsvollen Geometrien gewinnt die Genauigkeit durch die stabilere Temperatur- und Leistungsführung zusätzlich an Sicherheit.
Parallel dazu wurde der Arbeitsraum deutlich vergrössert. Der neue Rundtisch bietet rund 30 Prozent mehr Durchmesser für Vorrichtungen, wodurch das Teilespektrum erheblich erweitert wird. Die Maschine erkennt automatisch das bewegte Gewicht und passt die Transportgeschwindigkeit entsprechend an: schwere Bauteile werden sanfter und schonender bewegt, leichtere schneller und dynamischer. Diese adaptive Steuerung reduziert Unwuchten, verlängert die Lebensdauer mechanischer Komponenten und senkt Verschleiss sowie Servicekosten über den gesamten Maschinenlebenszyklus. Zudem wurde der Zugang zur Be-/Entladestation um 12 Prozent verbreitert, was die manuelle Beladung deutlich erleichtert.

Eine drei-Stationen-Maschine
Das Maschinenbett ist nun 10 Prozent schwerer und doppelwandig ausgeführt, wodurch die Steifigkeit steigt und Schwingungen noch besser gedämpft werden. Trotz des technischen Zuwachses benötigt die E line lediglich 2,8 m2 Stellfläche. Der rückseitig vollständig geschlossene Aufbau und die seitliche Anordnung aller Wartungs- und Schaltschrankzugänge ermöglichen eine platzsparende, wandnahe Aufstellung – ein Vorteil in vielen Produktionsumgebungen, in denen Layout-Kompatibilität und Flächeneffizienz entscheidend sind.
Die E line bleibt in ihrer Grundkonfiguration eine drei-Stationen-Maschine mit Be- und Entladestation, Honstation und Messstation. Erstmals kann in die Be- und Entladestation eine integrierte Entgratstation eingebunden werden, inklusive automatischem Bürstenwechsler. Damit werden lose Bearbeitungsgrate direkt nach dem Honen entfernt – ein Plus an Prozesssicherheit und Bauteilsauberkeit. Die KSS-Anlage ist weiterhin vollständig in die Maschine integriert, allerdings mit einer deutlich verbesserten Filterfeinheit von 10 µm (statt bisher 25 µm). Das sorgt für eine konstantere Ölqualität, geringeren Werkzeugverschleiss und stabilere Bearbeitungsparameter. Durch das doppelwandige Bett entfällt zudem die Notwendigkeit externer Auffangwannen. Optional ist ein Absaugmodul erhältlich, das den entstehenden Kühlschmierstoffnebel effizient abführt und so die Arbeitsumgebung deutlich sauberer hält.
Ein wesentlicher Baustein des High-Performance-Ansatzes bleibt die HMC100-Steuerung. Sie bildet zusammen mit der Spindeltechnologie das technologische Zentrum der Maschine. Die aktuelle Version des Betriebssystems erweitert die Möglichkeiten für komplexe Anwendungen erheblich. Das kontinuierliche Konturscannen der gesamten Bohrung hat sich inzwischen zur Standardmessmethode entwickelt. Die Maschine erfasst dabei bis zu 500 Messwerte pro Millimeter Bohrungslänge und generiert damit ein präzises Abbild der Geometrie, einschliesslich Bereiche, die mit klassischen Messmethoden nur eingeschränkt zugänglich wären. Diese Messpräzision erhöht die Prozesssicherheit signifikant. Gleichzeitig lassen sich vollständig unabhängige dreistufige Honprozesse innerhalb eines einzigen Hontaktes realisieren – mit individuell anpassbaren Zustellimpulsen, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen und Drehzahlen. Die Folge: Verkürzte Taktzeiten, höherer Durchsatz und eine optimierte Prozessauslegung.
Mit der Softwarefunktion Formhonen können definierte Konturen wie Konizität, Trichterformen, Vorweiten oder Fassformen direkt auf der Maschine erzeugt werden, womit sich neue Anwendungsfelder erschliessen oder ungünstige konstruktive Bedingungen aktiv kompensieren lassen.

Für kleine und mittlere Stückzahlen
Auch die Messstation wurde weiterentwickelt. Optional lässt sich nun eine rotative Messachse integrieren. Diese erkennt selbstständig die Lageorientierung des Werkstücks und positioniert die Messdorne entsprechend – ein spürbarer Vorteil bei Bauteilen mit Längsnuten oder Querbohrungen. Dadurch entfällt das lageorientierte Einlegen, der Beladeprozess wird schneller und weniger fehleranfällig, Automationslösungen werden einfacher und kostengünstiger. Zudem können, abhängig vom Anwendungsfall, deutlich kürzere Messdorne eingesetzt werden, was die Messgenauigkeit erhöht und weitere Taktzeitverkürzungen ermöglicht.
Die E line richtet sich an Hersteller, die höchste Präzision in kleinen und mittleren Stückzahlen benötigen, aber gleichzeitig Wert auf Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und eine kompakte Bauform legen. Die Maschine eignet sich für die hochgenaue Prototypen- und Musterfertigung ebenso wie für wirtschaftliche Serienprozesse – und dies in Branchen wie Hydraulik, Präzisionstechnik, Automotive oder Luft- und Raumfahrt.
«Mit der zweiten Generation der E line bringen wir Präzisionshonen, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit auf einen gemeinsamen Nenner», fasst Henning Klein zusammen. «Die Maschine ist universeller, schneller, belastbarer – und nach wie vor extrem kompakt. Genau das war unser Anspruch.»

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Juni

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9. und 10. Juni
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9. bis 11. Juni
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Zulieferermesse für die kunststoffverarbeitende Industrie
9. bis 11. Juni
www.kuteno.de

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Internationale Fachmesse und Konferenz für Leistungselektronik, Intelligente Antriebstechnik, Erneuerbare Energie und Energiemanagement
9. bis 11. Juni
www.pcim.de

KPA, Bad Salzuflen

Plattform für Kunststofflösungen
9. bis 11. Juni
www.kpa-messe.de