Laser-Kunststoffschweissen: LPKF verzeichnet er-folgreiche Markteinführung der Absorbing-to-Absorbing-Technologie.

Neue Möglichkeiten beim Laser-Kunststoffschweissen

LPKF WeldingQuipment GmbH

LPKF Laser & Electronics SE verzeichnet bereits ein Jahr nach Markteinführung der Absorbing-to-Absorbing-Technologie (ATA) äusserst positive Resonanz aus der Industrie. Als einer der ersten Anwender, nutzt die Schaeffler-Gruppe das innovative Laser-Kunststoffschweissverfahren bereits erfolgreich für die Entwicklung von E-Mobility-Komponenten.

Das ATA-Verfahren ermöglicht bei Schaeffler das Laserschweissen von zwei absorbierenden Kunststoffbauteilen und eröffnet damit neue Möglichkeiten beim Design sowohl von Prototypen als auch der Serienproduktion.

Technologischer Durchbruch erweitert Designfreiheiten
Die Absorbing-to-Absorbing-Technologie erweitert das Laser Plastic Welding, indem sie das bisher notwendige Transparenz-Absorber-Prinzip überwindet. Konstrukteure können nun beide zu verschweissenden Kunststoffkomponenten als absorbierende Materialien ausführen, was erheblich mehr Designfreiheit schafft. Die integrierte Thermografie-Überwachung ermöglicht dabei eine präzise Prozessüberwachung und kontinuierliche Produktoptimierung.
Das ATA-Verfahren eignet sich sowohl für Prototyping und R&D-Anwendungen als auch für die Serienproduktion. «Die Marktresonanz auf unser ATA-Verfahren bestätigt, dass wir mit dieser Technologie eine echte Lücke im Laser Plastic Welding geschlossen haben», erklärt Luis Huber, Produktmanager bei LPKF. » Besonders bei Consumer Electronic und in der E-Mobilität sehen wir enormes Potenzial, da die Industrie innovative Lösungen für komplexe Systeme benötigt. Darüber hinaus arbeiten derzeit bereits Konstrukteure aus dem Bereich für medizinische Produkte an ersten Projekten mit dem neuen Verfahren.»

Flexibilität und Effizienz für R&D und Serie
Schaeffler setzt die ATA-Technologie am Standort Dortmund für die Entwicklung von Kühlsystemen in E-Fahrzeugen ein. Gegenüber bisherigen Verfahren wie dem Infrarotschweissen bietet ATA deutliche Vorteile: Aufwändige Maskierungen oder Metallfolien entfallen, Designänderungen lassen sich schnell umsetzen, und die Energieeffizienz ist deutlich höher.
«Das ATA-Verfahren hat uns Designmöglichkeiten eröffnet, die wir früher nicht hatten», erklärt Marc Emig, Head of Prototype Manufacturing bei Schaeffler. «Unser aktuelles Produkt wäre mit den bisherigen Schweissverfahren so nicht herstellbar gewesen. Besonders bei komplexen Geometrien mit vielen kleinen Kanälen und Schweissnähten stossen herkömmliche Verfahren an ihre Grenzen. Die integrierte Thermokamera dient uns als wichtiges Prüftool zur Analyse der Temperaturverteilung am Bauteil und ermöglicht gezielte Prozessoptimierungen.» Mehr Infos zu Absorbing-to-Absorbing mittels Link.

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