Mit der neuen S2 lassen sich in pulverbettbasierten Druckverfahren hergestellte Kunststoffteile effizient im getakteten Durchlauf nachbearbeiten.

Ausgabe 02 | 2022

Metallteile sicher entpulvern, homo-genisieren und glätten

Rösler Schweiz AG

Mit dem zunehmenden Einsatz der additiven Fertigung in der Serienproduktion steigen die Ansprüche an die Qualität, Reproduzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Nachbearbeitung sowie Oberflächenveredelung 3D-gedruckter Komponenten.

Für das Post Processing metallischer 3D-Teile wurde die Nassstrahlanlage S1 Wet entwickelt. Neben der Restpulverentfernung ermöglicht das kompakte Plug-&-Play-System die Homogenisierung und Glättung der Oberflächen. Es werden dabei je nach Ausgangszustand der Rohteile niedrige Ra-Werte erzielt, und das bis zu einem gewissen Grad auch in Innenbereichen und/oder Kavitäten. Der Nassprozess verhindert, dass entfernte Metallpartikel, Stäube und Späne eine brenn- oder explosionsfähige Atmosphäre bilden und daher keine weiteren ATEX-Massnahmen erforderlich sind. Die auf der Oberfläche des Werkstücks entstehende Wasserschicht verhindert Einschlüsse von abrasiven Medien. Optional entfernt ein integriertes Abwasser-Recyclingsystem konsequent alle Verunreinigungen aus der aus Strahl-mittel und Wasser bestehenden Aufschlämmung und verringert so den Wasserverbrauch. Angepasst an die Aufgabenstellung kann die neue S1 Wet von der manuellen Einzelteil- bis zur vollautomatischen Chargenbearbeitung eingesetzt werden.

Effiziente Nachbearbeitung im getakteten Durchlauf
Kunststoff-Komponenten aus pulverbettbasierten Druckjobs als komplette Batches lose in eine Anlage einfüllen, Programm auswählen und alles Weitere erfolgt automatisch. Diesen Wunsch nach einer effektiven, reproduzierbaren, zeit- und personalsparenden Bearbeitung hat AM Solutions – 3D post processing technology mit der neuen ATEX-konformen Strahlanlage S2 umgesetzt: Nach der Eingabe werden die Teile über ein spezielles Muldenband schonend und im getakteten Durchlauf einzeln gleichmässig von anhaftendem Restpulver befreit. In Abhängigkeit vom eingesetzten Strahlmedium kann die Oberfläche dabei gleichzeitig homogenisiert oder verdichtet werden. Einen wesentlichen Beitrag zum sauberen und reproduzierbaren Ergebnis leistet die in die kompakte Plug-&-Play-Anlage integrierte Strahlmittelaufbereitung. Sie gewährleistet, dass das Strahlmittel immer in gleichbleibend hoher Qualität zur Verfügung steht. Die Maschine und das Verfahren sind zum Patent angemeldet.

Kunststoffteile chemisch glätten und färben
Auf der konsequenten Weiterentwicklung der Kernkompetenzen im Maschinenbau und bei Verfahrensmitteln basiert die C2, die auf der formnext als Konzeptlösung vorgestellt wird. Diese zum Patent angemeldete Innovation ermöglicht, aus gängigen Polymeren und Elastomeren (inklusive TPU) gedruckte Komponenten in Serie vollautomatisch chemisch zu glätten, sodass das bisher für diesen Nachbearbeitungsprozess aufwendige Vereinzeln der Teile entfällt. Zudem wird zukünftig durch ein nachrüstbares Update auch das Färben der Bauteile möglich sein.
Gleichzeitig sorgt das ebenfalls von AM Solutions – 3D post processing technology entwickelte, schadstofffreie Verfahrensmedium dafür, dass das chemische Glätten ökologisch unbedenklich erfolgen kann sowie die spätere Entsorgung einfach und unproblematisch ist.

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rosler-ch@rosler.com

Februar

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Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik
28. Februar bis 2. März
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März

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Fachmesse für Industrieautomation in der internationalen Bodenseeregion
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7. bis 10. März
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Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik
7. bis 10. März
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