Die Gressel Werkstück-Automation R-C2 für komplett für die mannlose 6-Seiten-Werkstück-Produktion.

Ausgabe 05 | 2023

Werkstück-Spanntechnik zu Ende gedacht

Gressel AG

Mit dem modular konzipierten Systembaukasten für die Werkstück-Spanntechnik und die Automatisierung der Fertigung bietet Gressel effiziente Spanntechnik-Lösungen für alle Fälle.

Der Schweizer Spezialist Gressel AG steht mit seinen 100 Jahren für die kontinuierliche Entwicklung vom Hersteller von Schraubstöcken und Handspannwerkzeugen hin zum Problemlösungspartner für spanntechnische Aufgaben in der manuellen bis hoch automatisierten Teilefertigung! In diesem Zeitraum sorgte das Unternehmen immer wieder mit innovativen Entwicklungen wie dem Zentrischspanner C2, dem mechanischen Nullpunkt-Spannsystem gredoc sowie der Schraubstock-Automation R-C2 zum robotergestützten Teilehandling für Furore im Zerspanungstechnik-Markt.
Mehr denn je steht am Anfang einer wie auch immer formulierten spanntechnischen Herausforderung die interdisziplinäre Lösungsfindung unter Berücksichtigung aller relevanten Prozessschritte. Oder andersherum: Das Kompetenz-Team von Gressel AG ist in der Lage, auf Basis seines modularen Systembaukasten integrierte Standard- und Sonderlösungen kostengünstig zu realisieren.
Während in der flexiblen Werkstatt-Fertigung nach wie vor die manuellen Schraubstöcke von Gressel eine wichtige Rolle spielen, geht der Trend in der industrialisierten Teilefertigung immer weiter in Richtung Automatisierung. Dieser Entwicklung folgend, hat Gressel die Werkstück-Spanntechnik in die Bereiche Paletten-Automation, Flexible Fertigungssysteme (FMS), Roboter-Direktbeladung und Werkstück-Automation eingeteilt.

Paletten-Automation
Bei der Paletten-Automation werden die bearbeitbaren Losgrössen durch die Anzahl der aktiven Paletten-Anzahl bestimmt. Der entscheidende Vorteil der Paletten-Automation ist die chaotische Fertigung. Zumal auf Paletten der Grössen 320x320, 400x400 und 500x500 mm mithilfe von Zentrischspannern C2.0, Einzelspannern S2 und Doppelspannern D2 von Gressel sowohl kleine als auch grössere Werkstücke manuell zu spannen sind. Mit diesen drei Werkstückspanner-Produktgruppen sind aus dem Standard-Baukasten mehr als 350 Kombinationsmöglichkeiten für optimale Spannlösungen gegeben.

Flexible Fertigungssysteme
Ähnlich wie bei der Paletten-Automation verhält es sich bei Flexiblen Fertigungssystemen. In der Regel stehen hier jedoch mehr Paletten zur Verfügung, wodurch eine höhere Anzahl an zu spannenden/bearbeitenden Werkstücken im Umlauf ist. Hier kommen je nach Teile- Beschaffenheit und Bearbeitungs-Intensität neben den Zentrischspannern C2.0 und dem Doppelspanner D2 bevorzugt die Mehrfach-Spannsysteme multigrip und neu M1 sowie die Kleinteile-Einfachspanner solinos und die Maschinenschraubstöcke gripos zur Verwendung.

Roboter-Direktbeladung
Wiederum ähnlich wie bei den vorgenannten Automatisierungsstufen verhält es sich auch bei der Roboter-Direktbeladung. Der Roboter mit entsprechendem (wechselbaren) Greifer ist für das komplette Teilehandling ab der Rohteilaufnahme über die Beschickung des Spannmittels auch für die Entnahme und die Ablage des teilweise oder fertig bearbeiteten Werkstücks zuständig. Für die Roboterbeschickung eignen sich die Kleinteile-Einfachspanner solinos, die Maschinenschraubstöcke gripos, die Doppelspanner D2 und nicht zuletzt für die komplette 5- bis 6-Achsen-Bearbeitung der Kraft-Spanner SC5X hydraulisch.

Werkstück-Automation R-C2
Eine weitere Rationalisierungsstufe stellt die integrierte Werkstück-Automation in Gestalt des «vollautomatisch greifenden und spannenden Zentrischspanners» R-C2 dar. Geht es um die chaotische Komplettbearbeitung in einer bis zwei Aufspannung(en), bietet der R-C2 die wirtschaftliche Lösung zwischen der Paletten-Automation und der Roboter-Direktbeladung. Der Prozessablauf gestaltet sich wie folgt: Roboter mit dem R-C2-Modul holt das Werkstück mit dem Zentrischspanner R-C2 aus dem Magazin und spannt es; Nachgreifen der grip-Backen mit programmierter Spannkraft, wodurch sich das Vorprägen erübrigt; der Zentrischspanner R-C2 mit dem Werkstück wird zur (5-Achsen-)Bearbeitung auf dem Nullpunkt-Spannsystem (SCHUNK VERO-S) der Maschine fixiert; nach der Bearbeitung holt der Roboter mit dem R-C2-Modul den Zentrischspanner R-C2 aus der Maschine und führt in zum Beispiel dem Reinigungsprozess zu, nimmt auf der Umspannstation das Umspannen zur Bearbeitung der sechsten Seite vor, und setzt den Zentrischspanner wieder auf dem Nullpunkt-Spannsystem ab; nach der Fertigstellung erfolgt die Ablage des Fertigteils im Magazin und ein weiteres Werkstück wird abgeholt. Die Werkstück-Automation R-C2 eignet sich optimal zur stückzahlflexiblen Variantenfertigung von Teilen bis 225 mm Kantenlänge. Zudem ist zu erwähnen, dass die Rüst- und Umrüstzeiten entfallen, das vollautomatische Teilehandling die unproduktiven Nebenzeiten auf ein Minimum reduziert, und dass durch den Tag-Nacht-Mehrschichtbetrieb die produktiven Maschinenlaufzeiten erhöht werden.

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