Hinter verschlossener Türe

Boschert GmbH & Co. KG

BOSCHERT hat sein bewährtes Kupfer-Bearbeitungszentrum CU-FLEX überarbeitet. Die Anlage zum wirtschaftlichen Scheren, Stanzen und Biegen von Kupferwerkstoffen ist jetzt deutlich kompakter und verfährt dreimal so schnell wie der Vorgänger. Möglich macht das eine Sicherheitstür vor der Scher- und Stanzstation.

Um ihr sowieso schon sehr handliches Kupfer-Bearbeitungszentrum CU-FLEX noch kompakter, dynamischer und preiswerter zu gestalten, haben sich die Lörracher Blechbearbeitungs-Spezialisten einiges einfallen lassen. Bislang waren die drei Bearbeitungsstationen der CU-FLEX linear nebeneinander angeordnet. Die Ingenieure von BOSCHERT haben nun zwei Stationen neu positioniert – die Stanzstation liegt jetzt vor der Schereinheit. So baut die CU-FLEX jetzt schmaler, ohne an Kraft einzubüssen. Sie ist bei fast gleicher Bauhöhe und -länge mit schlanken 1250 mm nur noch halb so breit wie die Vorgängerversion und benötigt so noch
weniger Platz in der Produktionshalle.

Schnellere Hübe bei geschlossener Tür
Die bewährte Anlage zum wirtschaftlichen Scheren, Stanzen und Biegen arbeitet auch noch schneller und verhilft dem Anwender so zu mehr Dynamik und kürzeren Fertigungszeiten in der Komplettbearbeitung. Möglich macht das ein cleverer Einfall: Eine Sicherheitstür vor der Presseinheit. Ist diese geschlossen, kann die CU-FLEX dreimal so schnell wie bisher arbeiten – Hübe bis zu 30 mm/s sind möglich. Darüber hinaus kann die neue Generation mit den sehr guten Eigenschaften und praktischen Funktionen ihrer Vorgängerin glänzen.

Evolution statt Revolution
Die Presseinheit der neuen CU-FLEX verfügt wie bisher über eine Press- und Stanzkraft von 40 t und kann Werkstoffe mit einer Stärke von bis zu 15 mm bearbeiten. Die Kupfer-, Aluminium- und Stahl-Komponenten können bis zu 200 m breit sein. Dementsprechend liegen die maximalen Schergrössen und Biegebreiten ebenfalls bei 15x200 mm. Die maximale Biegehöhe beträgt 190 m und der zu stanzende Ø 31,7 mm. Ausgestattet mit einem automatischen Anschlag können Schienen bis zu einer Länge von 1000 mm (X-Anschlagtiefe) geschert, gestanzt und anschliessend gebogen werden. So erhält der Anwender im mannarmen Betrieb ein komplettes und einbaufertiges Teil. Der CNC-gesteuerte Hinteranschlag wird mit einer Geschwindigkeit von zehn und der lineare Stationenträger mit sechs Metern pro Minute verfahren und posi­tioniert.
Der Anwender steuert und programmiert alle hydraulisch, pneumatisch und elektromechanisch betriebenen Funktionen der CU-FLEX über die speziell angepasste CNC-Steuerung Cybelec CybTouch 12. Das Steuerungskonzept umfasst sowohl alle Funktions- und Arbeitszyklen der Maschine als auch die Ermittlung der gestreckten Länge. Dazu gibt der Bediener über die grafische Benutzeroberfläche die Abmessungen und Daten zum Beispiel der Kupfer-, Aluminium- und Stahl-Schienen ein. Die kompakte Maschine weist lange Werkzeugstandzeiten und eine hohe Wiederholgenauigkeit im Biegehub von ±0,02 mm beim Umformen auf. Sie benötigt keine Schnittspaltverstellung und ist sehr wartungsarm.

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12. bis 16. April
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4. bis 6. Mai
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