3D-Laserschneiden.

Blechverarbeitung – von einfach bis anspruchsvoll

SIBATEC AG

Der Würfel im Logo der SIBATEC AG verkörpert nicht nur den Werkstoff Blech, sondern verweist als universelles Symbol für die drei räumlichen Dimen­sionen auch auf eine ihrer Kernkompetenzen, die 3D-Laserbearbeitung.

Im Jahr 1992 führte das Unternehmen als schweizweit erstes die 3D-Lasertechnik ein und ist heute auf dem Gebiet führend. Neben dem Rohrlasern und Trennen von dreidimensionalen Objekten ist auch das Verbinden mittels Laserschweissen möglich.
Die TRUMPF LaserCell 7040 bildet bei SIBATEC das Flagschiff des Maschinenparks. Neben der imposanten Optik beeindruckt die Maschine auch durch ihre technologische Flexibilität: So werden auf der 3D-Anlage sowohl winzige Präzisionsteile mit wenigen Millimetern Durchmesser als auch sperrige Werkstücke bis 4 m Länge und Ø 1500 mm von allen Seiten bearbeitet. Durch entsprechende Vorrichtungen werden die Werkstücke passgenau eingespannt, sodass gängige Toleranzen problemlos einzuhalten sind. Auch Gehrungsschnitte und schräge Schnittwinkel bis 45° schneidet das 6-Achsen-Kraft­paket mühelos. Die TLC, wie sie intern genannt wird, läuft im Mehrschichtbetrieb und ist damit – sprichwörtlich – fast rund um die Uhr ausgelastet.

Optische und technische Perfektion
Auf derselben Anlage werden Werkstücke nicht nur getrennt, sondern auch miteinander verbunden. Hier kommt das Laserschweissen zum Zug, welches im Maschinen- und Apparatebau eine immer grössere Bedeutung gewinnt. Die zahlreichen Vorteile gegenüber herkömmlichen Schweiss­verfahren offenbaren sich aufgrund der hohen Prozesssicherheit vor allem in der Serienfertigung. Berührungslos und mit hoher Geschwindigkeit entstehen schlanke aber tiefe Nahtgeometrien bei kleiner Wärmeeinflusszone und somit geringem Verzug. Entsprechende Schweissoptiken und lange Brennweiten ermöglichen eine gute Zugänglichkeit auch in engen Bereichen. Der technologische Fortschritt auf dem Gebiet des Laserschweissens ermöglicht heute optische und technische Perfek­tion. Kurze Durchlaufzeiten und ein geringer Nachbearbeitungsaufwand machen das Verfahren aber auch kostentechnisch interessant.
Um das volle Potenzial der 3D-Laser-Technologie ausschöpfen zu können, ist das entsprechende Know-how notwendig. Hier macht sich die bald 30-jährige Erfahrung bei SIBATEC bezahlt. Das fundierte Wissen wird laufend aufgefrischt und mittels gezielter Schulungen ergänzt. Wichtige Schulungsinhalte sind dabei auch die Aufbereitung der 3D-Daten, mit denen die Maschine gefüttert wird. Diese werden in den meisten Fällen mittels Software programmiert. Alternativ können die Parameter auch direkt an der Maschine über das Teach-in-Verfahren festgelegt werden, zum Beispiel wenn keine genauen Abmessungsdaten der Werkstücke vorhanden sind.

Die Vielseitigkeit der 3D-Lasertechnik ist beeindruckend
So oder so ist die 3D-Lasertechnik äusserst anspruchsvoll. Firmengründer Jan Schlumpf formuliert es gerne so: «Die Annahme, dass sich der Komplexitätsgrad vom 2D-Lasern zum 3D-Lasern einfach um eine weitere Dimension, also um 50 Prozent erhöht, ist zwar naheliegend, aber falsch. In Wahrheit ist das Handling beim 3D-Lasern um ein Vielfaches anspruchsvoller. Es herrschen komplett andere Anforderungen.» Dem kann Björn Wüst, Abteilungsleiter Stanzen & Laserschneiden, nur zustimmen. Auch er ist von den Möglichkeiten immer wieder fasziniert: «Mich beeindruckt die enorme Vielseitigkeit der 3D-Lasertechnik. Wir bearbeiten Stahl, Chromstahl und Aluminium in den unterschiedlichsten Formen, Grössen und Stärken. Gerade die Programmierung der TLC ist sehr anspruchsvoll, jedes Projekt ist eine neue Herausforderung. Mit unserem Know-how und etwas Kreativität gelingt es uns jedoch, das Potenzial der Maschine voll auszuschöpfen.»

Die Trumpf LaserCell in Aktion

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