Die drei Key Visuals auf einen Blick.

Auf die eigenen Stärken besinnen

Fritz Studer AG

Mit der neuen Imagekampagne setzt STUDER den Claim «The Art of Grinding.» wieder stärker ins Zentrum und spricht über das, was das Unternehmen am besten beherrscht: Die Kunst des Schleifens!

Die Gesundheitskrise um COVID-19, der Brexit, globale Tendenzen zu Handelseinschränkungen und Zollhürden, der Strukturwandel in der Automobilindustrie: 2020 ist und bleibt ein herausforderndes Jahr. «Sportlich», nennt das Sandro Bottazzo, Geschäftsführer der Fritz Studer AG und als CSO verantwortlich für Vertrieb, Customer Care und Marketing. Und in einer solchen Situation sollte sich ein Unternehmen auf seine eigenen Stärken konzentrieren, ist er überzeugt. «Wir sollten uns nicht so viele Gedanken machen, was wir vielleicht nicht können, sondern über un­sere Stärken sprechen.»
Worin diese Stärken bestehen? «Wir verfügen über ein beispielloses Wissen im und ums Schleifen», sagt Sandro Bottazzo. «Schleifen ist mehr als eine spanende Bearbeitung.» Es geht da­rum, sämtliche Parameter zu beherrschen. Wer all das im Griff hat, beherrscht sie, die Kunst des Schleifens – «The Art of Grinding.». «Nichts beschreibt besser, was uns ausmacht, als unser Unternehmensclaim». Und deshalb wird dieser Claim wieder in den Mittelpunkt gerückt. «Schleifen ist eine Kunst, das kann in dieser Präzision und Qualität nicht jeder», betont der CSO.

Die Kunst des Schleifens
Auf die Kunstwelt bezieht sich denn auch die neue Kampagne. Beim Motion Meeting letztes Jahr wurde eine, vom Schweizer Künstler Ata Bozaci, kunstvoll gestaltete S31 vorgestellt, die auch auf Messen und Ausstellungen gezeigt werden soll. Dazu kommen von Bozaci mitgestaltete Anzeigen und Mailings. «Wir haben uns in den letzten Jahren verstärkt auf die Produktwerbung konzentriert und setzen nun ganz bewusst, auch im aktuell wirtschaftlich schwierigen Umfeld, auf eine Imagekampagne», betont Sandro Bottazzo. Dafür hat Ata Bozaci Key Visuals zu den drei Grundwerten von STUDER entworfen: Qualität, Präzision und Leidenschaft.
Man wolle auffallen mit der Kampagne, betont Sandro Bottazzo, und Mut zeigen. Auch in diesen herausfordernden Zeiten. Dieser Mut schöpft sich natürlich auch aus der über 100-jährigen erfolgreichen Geschichte des Unternehmens. Man wolle sich aber auf Erreichtem nicht ausruhen, betont der CSO. Viele Projekte und Investitionen sind bereits angeschoben worden, um Maschinen, Dienstleistungen, aber auch Unternehmensabläufe und die Kommunikation noch weiter zu verbessern.

Maschinen, Dienstleistungen und Unternehmensabläufe
Die Fritz Studer AG investiert weiterhin in den Standort Steffisburg: Drei hochautomatisierte, vernetzte 5-Achs-Fräszentren sind nun vollumfänglich in Serienbetrieb und fertigen, teilweise mannlos, über 400 verschiedene, komplexe Maschinenkomponenten. Durch den konsequenten Einsatz neuster Maschinen-, Werkzeug- und Prozesstechnologie können höchste Präzisionsanforderungen effizient und in bester Qualität hergestellt werden. Im Customer Care wird der Kundenservice weiter optimiert, indem unter anderem zwischen dem regionalen Serviceleiter (first level Support) und Technical Support (third level Support) eine dritte Fachebene eingezogen wurde. Der sogenannte Solutions Support (second level Support) ermöglicht eine noch schnellere und bessere Betreuung.
Intern wird zum einen die PuLs®-Initiative ausgedehnt und in der Zusammenarbeit mit den anderen Marken der UNITED GRINDING Group weiter intensiviert. Zum anderen erhalten alle STUDER-Mitarbeiter in sogenannten Town Hall Meetings die Möglichkeit, sich ganz offen mit der STUDER-Geschäftsführung auszutauschen. «Dieses Angebot lief im 2019 an und wurde fantastisch angenommen», betont Sandro Bottazzo. «So entsteht eine neue, noch offenere Gesprächskultur.»

Qualität
«Qualität heisst, die Erwartungen der Kunden in jeder Hinsicht zu erfüllen. Diese Qualität definiert sich über den Anspruch, den ein STUDER-Kunde an unsere Produkte und Dienstleistungen hat», erklärt uns Stephan Stoll, COO der Fritz Studer AG. Qualität wird bei STUDER nicht nur anhand von Qualitätskosten, Messdokumenten und Checkpunkten gemessen, es wird auch ein starker Fokus auf die Kundenzufriedenheit und somit auf die Anzahl Wiederholaufträge gelegt. «Um die gewünschte Qualität zu gewährleisten, muss sich jeder einzelne Mitarbeiter bewusst sein über das übergreifende Qualitätsverständnis, und jeder muss sich die Frage stellen, wo trage ich etwas dazu bei.», sagt Stephan Stoll.

Präzision
«Präzision heisst, die Qualität, die ein Werkstück erfordert zur richtigen Zeit am richtigen Ort abzu­liefern. Das bezieht sich nicht nur auf grundlegende Parameter wie Masshaltigkeit und die geforderten Form- und Lagetoleranzen. Auch alle Arten von Umwelteinflüssen müssen beherrscht werden: Kühlmittel, Sensorik, Schwingungen, klimatische Bedingungen und auch die Präzision von Zulieferteilen», erzählt Alexander Heiter, Leiter der mechanischen Fertigung. In der mechanischen Fertigung werde in einem Bereich von unter ­einem Mikrometer, also einem Tausendstelmillimeter gearbeitet – interessanterweise würde die grösste Präzision jedoch noch immer vom Menschen und nicht von den Maschinen erbracht. «Beim Schaben werden Bauteile von sehr erfahrenen Mitarbeitern mit Schabeisen auf Ebenheit und Winkligkeit bearbeitet. Das kann so exakt keine Maschine», erklärt Alexander Heiter.

Leidenschaft
«Leidenschaft hat etwas mit Beharrlichkeit zu tun. Da bejubelt man nicht gleich das erste Ergebnis, sondern schaut, wie es noch besser geht. Leidenschaft ist mit dem Anspruch an die Arbeitsqualität verbunden. Ich glaube, das ist zentral bei STUDER. Wenn sich 100 Prozent aller Mitarbeiter auf Eines einigen können, dann auf Qualität. Mit unserer Unternehmens- und Lean-Philosophie PuLs® optimieren wir permanent unsere Prozesse», sagt Daniel Renfer, Leiter PuLs® Lean Management bei der Fritz Studer AG. Ein zusätzliches Zeichen für die Leidenschaft im Unternehmen sieht er in der grossen Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitgeber und andersrum. «Es ist schon auffällig, dass viele Mitarbeiter wirklich sehr lange dabei sind. Und Leidenschaft heisst auch, wenn es mal brennt, wenn es ans Eingemachte geht, steht man zusammen und ist bereit mehr zu leisten als der Durchschnitt», so Daniel Renfer weiter. San­dro Bottazzo ergänzt zum Abschluss: «Wir haben einige Mitarbeiter, die arbeiten seit über 35, ja sogar über 40 Jahren und mehr bei der Firma. Und viele haben sogar mit der Berufslehre bei STUDER gestartet. Wie beispielsweise Daniel Renfer und ich selber auch!».

Geometrische Formen ergeben ein Gesamtbild
Der Schweizer Künstler Ata Bozaci entwarf die Bildwelt für «The Art of Grinding.» Ein angedeutetes Auge aus Formen verschiedener Blauabstufungen, mit feinem Strich entworfene Komponenten, als könne man durch die metallische Aussenhaut durchschauen: Mit ­einer fantasievollen Gestaltung hat der Künstler Ata Bozaci die STUDER S31 gestaltet. «Wir haben das Konzept so entwickelt, dass der Betrachter die Maschine aus verschiedenen Distanzen unterschiedlich wahrnimmt. Dabei haben wir viele typische Teile und Produkte von STUDER integriert ohne aufdringlich zu werden», beschreibt der Künstler seine Arbeit.
Ata Bozaci, dessen künstlerische Heimat Graffiti und Street Art sind, hat einen sehr ­eigenen Stil entwickelt. Bei vielen seiner Arbeiten sieht man aus der Nähe nur geometrische Formen, erst aus der Entfernung nimmt man das Gesamtbild wahr. Er arbeitet auch viel im öffentlichen Raum. Er gestaltete den Swissmill-Tower in Zürich, sein grösstes Wandgemälde ist 27 m hoch und im chinesischen Shenzehn zu sehen: ein Baby mit Smart­phone.
Die Key Visuals der Grundwerte von STUDER setzte Ata Bozaci sehr plakativ um: Ein Auge steht für Präzision, eine Hand für Qualität und ein Herz für Leidenschaft «Die Key ­Visuals waren eine grafische Kundenarbeit, die für eine Kampagne mit verschieden Anwendungen gedacht ist», so der Künstler.

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