Das Internet der Dinge eröffnet noch nie dagewesene Geschäftsmodelle.

Ausgabe 04 | 2021

IoT als Grundvoraussetzung für die Digitalisierung

GRITEC AG

Das Internet der Dinge eröffnet für die Industrie und weitere Branchen noch nie dagewesene Geschäftsmodelle und Umsatzchancen. Echtzeitdaten aus Sensoren bilden dafür die Basis.

Durch bestehende Lösungen der Gritec AG wurden bereits Produktionen von Industrie-Kunden erfolgreich mit Condition- und Live Monitoring optimiert. maschinenbau im Gespräch mit ­Matthias Schwaninger, Head BU Digital Industry.

Wie wichtig ist IoT zur Digitalisierung der Industrie?
IoT ist aus meiner Sicht eine Grundvoraussetzung für die Digitalisierung in der Industrie. Wir konzentrieren uns bei Industrial IoT auf die Vernetzung von Maschinen und Anlagen und die Auswertung von deren Sensordaten. Diese werden in Verbindung mit den Prozessdaten gesetzt, um den Gesundheitszustand von Maschinen und Anlagen besser beurteilen und Vorhersagen machen zu können.

Wie werden sich Virtual- und Mixed Reality-Technologien in der Industrie etablieren?
Mixed Reality wird der Standard werden. Die digitale Technik durchdringt unseren Alltag mehr und mehr. Keine Technologie zeigt das so eindrücklich wie die schier unendlichen Möglichkeiten der HoloLens 2, der neusten Generation der Mixed-Reality-Brille von Microsoft. Schulungen in China, Inbetriebnahmen in Südafrika oder ein Serviceeinsatz in Nevada alles dreidimensional und ohne sich vom eigenen Arbeitsplatz wegbewegen zu müssen.
Die Gritec AG konnte bereits erste Projekte mit der HoloLens 2 in der Ostschweiz umsetzten. Gerade zu Covid-19-Zeiten werden solche Veränderungen bei unseren Kunden beschleunigt umgesetzt und helfen teils veraltete Strukturen aufzulösen.

Wie wichtig ist die Cyber Security bei Industrial IoT Anwendungen?
In der Vergangenheit waren IT und die Produktion getrennte Bereiche, was zwangsläufig zu Schwierigkeiten bei der Konzep­tio­nierung umfassender Systeme führte. Um eine bessere Zusammenarbeit zwischen IT und Produktion zu gewährleisten, ist ein grundlegendes Verständnis für diese beiden Welten nötig. Unsere Cyber Security Spezialisten bringen dieses Knowhow mit und ­unterstützen unsere Ingenieure ­direkt im Entwicklungsprozess neuer Systeme.

Wie behalten Sie in der GRITEC den Kampfgeist in Krisenzeiten?
Rückzug oder Resignation entspricht nicht unserem Naturell. Die aktuelle Covid-19-Pandemie erleben wir als Herausforderung. Es ergeben sich aus oder in solchen anspruchsvollen Situati­onen immer auch Chancen. Gerade im Bereich Digitalisierung und IoT erkennen wir viele Marktchancen. Diese gilt es als Firma zu erkennen, Lösungen zu erarbeiten und in Zusammenarbeit mit unseren Kunden effizient umzusetzen.

Herr Schwaninger, vielen Dank für das Interview.

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