Ausgabe 05 | 2021

I/O-Stationen effizient planen und realisieren

Weidmüller Schweiz AG

Selbst in einer digitalen Fertigung werden für die Anlagen- und Maschinenautomatisierung, neben digitalen, auch weiterhin analoge Signale benötigt, um Prozesse optimal zu steuern. In kleineren oder dezentralen Anwendungen sind allerdings oft nur wenige analoge Ein- und Ausgangssignale erforderlich.

Module mit vier oder acht Kanälen werden dann nicht vollständig genutzt und erzeugen so unnötige Mehrinvestitionen. Weidmüller ergänzt hierfür seine u-remote Familie um zweikanalige, analoge Ein- und Ausgangsmodule, die jeweils mit und ohne Diagnose verfügbar sind.
Mit den neuen u-remote Modulen UR20-2AI und UR20-2AO lassen sich I/O-Stationen besonders feingranular gestalten. Anwendungen, bei denen nur wenige analoge Signale verarbeitet werden, lassen sich effizienter planen und realisieren.
Das analoge Ausgangsmodul verfügt über zwei Kanäle mit ±10 V, ±5 V, 0...10 V, 0...5 V, 2...10 V, 1...5 V, 0...20 mA oder 4...20 mA mit einer Genauigkeit von 0,05 Prozent des Messbereichsendwerts. An jedem Steckverbinder besteht die Anschlussmöglichkeit für jeweils einen Aktor in 2-, 3- oder 4-Leitertechnik. Mit den analogen Eingangsmodulen lassen sich zwei analoge Sensoren mit ±10 V, ±5 V, 0bis 10 V, 0 bis 5 V, 2bis 10 V, 1bis 5 V, 0bis 20 mA oder 4bis 20 mA erfassen. Jeder Steckverbinder bietet Anschlussoptionen für Sensoren in 2- oder 3-Leitertechnik. Bei beiden Modultypen ist der Messbereich für jeden Kanal einzeln parametrierbar, sodass sich die Module völlig flexibel einsetzen lassen.
Der Planer kann zudem zwischen Va­rianten mit und ohne Diagnose wählen. Die nur 11,5 mm schmalen Module bieten eine Einzelkanaldiagnose mit kanalbezogenen Störungsmeldungen. Je nachdem, ob zusätzliche Diagnosen, wie zum Beispiel Kabelbruch benötigt werden, hat er bei der Realisierung seines Konzepts völlig freie Hand. Immer wenn ein Grenzwert unterschritten beziehungsweise überschritten wird, löst dies eine Diagnose aus. Damit sich der Anwender jederzeit auch vor Ort am Schaltschrank einen schnellen Überblick über den Betriebszustand verschaffen kann, verfügt jeder Kanal über eine eigene Status-LED direkt am Modul. Das ist ein ­unverzichtbarer Vorteil für eine sichere Inbetriebnahme und zügige Anlagenwartung.
Die einzelnen I/O-Module werden einfach an einen Feldbuskoppler angeschlossen. Diese sind das zentrale Verbindungsglied zwischen den verschiedenen Feldbusstandards und den u-remote I/O-Modulen. Mit den verschiedenen Kopplern für PROFIBUS, PROFINET, EtherCAT, Modbus­TCP, EtherNet/IP, DeviceNet, CANopen und POWERLINK und vielen weiteren stehen dem Anwender alle gängigen Feldbuspro­tokolle zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die neuen Module auch die bewährten Vorteile des u-remote I/O-Systems, wie eine entnehmbare Modulelektronik und die PUSH IN-Anschlusstechnik. Mit dem u-remote Produktportfolio erhalten Maschinen ein überzeugendes Funktionsspektrum, das den Aufwand für Inbetriebnahme und Wartung entscheidend minimiert.

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